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Mai 2007

Die 51. Deutsch-Amerikanische Steuben Parade war ein großer Erfolg

Über 100 000 Zuschauer kamen zur 51. Deutsch-Amerikanischen Steuben Parade in New York um über 2000 Teilnehmern zuzujubeln.

Für zwei Gruppen begann der Tag um 7 Uhr mit einem Auftritt bei der landesweiten Frühstücksshow "The Early Show" des Fernsehsenders CBS. Und es war ein beeindruckendes Bild, das das Tambourcorps Grün-Weiß Bonn-Oberkassel und die rot und blau gekleideten Mitglieder des Musikcorps Bickenbach boten.

Für die meisten Teilnehmer der Parade begann der Tag mit einem Gottesdienst in der St. Patrick's Kathedrale. Die bunten Kostüme präsentierten einen tollen Kontrast zu den ehrwürdigen Mauern der berühmten Kirche und sorgten für viel Aufsehen als die Gruppen sich zum Start der Parade an der 63. Straße auf den Weg machten.

Um 12 Uhr hatten Zuschauer sich an der 5th Avenue eingefunden und jubelten den 21 Gruppen aus Deutschland, 150 Gruppen aus den USA und den 27 Wagen zu, die langsam die Straße hinaufkamen.

Alle drei Grand Marshals und die Ehrengäste waren mit Trillerpfeifen ausgestattet worden und starteten die Parade mit einem ohrenbetäubenden Pfiff. Der Liebling bei den Zuschauern war Hollywoodschauspieler Ralf Möller, der immer wieder bereitwillig für Bilder mit Fans an den Straßenrand lief. Col. Gail Halvorsen genoss es unterdessen, Arm in Arm mit seiner Frau, seiner Tochter und seinen Enkelinnen die Straße hinaufzulaufen. Duncan Niederauer nutzte die Gelegenheit, Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Als Vorstandschef der New Yorker Börse hat er derzeit wahrlich kein ruhiges Leben.

Zu den bemerkenswertesten Wagen gehören sicherlich die vier aus Hessen, wobei auf einem sogar fünf Elvis-Imitatoren die Straße hinauf kamen. Denn Elvis war während seines Militärdienstes in Deutschland in Hessen stationiert.

Gleich zwei Wagen erinnerten an das 60. Jubiläum der Berliner Luftbrücke und ehrten so auch Col. Gail Halvorsen, der als "Schokoladenbomber" oder "Onkel Wackelflügel" unter den früheren Luftbrückenpiloten eine Berühmtheit geworden ist.

Während der Parade wurden weiteren deutsch-amerikanischen Jubiläen gedacht. So erinnerte ein Wagen an den 125. Geburtstag der Brooklyn Bridge, die vom Deutschen August Roebling erbaut worden war. Auf dem Wagen nahm auch ein direkter Nachfahre des Erbauers an der Parade teil.

Doch nicht nur die Geschichte spielte eine große Rolle, auch die brandneuen Autos von Sponsor Mercedes versetzten viele Zuschauer und Moderatorin Linda Schmidt in Staunen.

Während die Parade auf der 5th Avenue noch in vollem Gang war, kamen die ersten Gäste bereits zum Oktoberfest im Central Park um die deutsch-amerikanische Freundschaft zu feiern. Hier spielten mehrere teilnehmende Bands und die Gäste taten sich an Bratwurst und Bier gütlich.

Chairman Lars Halter war am Abend sehr zufrieden mit dem Verlauf des Tages. "Die Parade war ein großer Erfolg und ich möchte jedem einzelnen in meinem Team danken. Ohne sie könnte ich die Parade nicht auf die Beine stellen, und ich denke, wir haben es wieder einmal geschafft, einen unvergesslichen Tag für viele New Yorker und Gäste zu kreieren."

Fotos von Charles Ruppman
Weitere Fotos werden in den nächsten Tagen auf dieser Webseite oder von Brian Lin verfügbar sein.

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